Beschreibung
Safran zeichnet sich durch seine leuchtend rote Farbe und ein unverwechselbares Aroma aus, das sowohl süß als auch leicht erdig sein kann. In der Küche wird er oft als Farb- und Geschmacksverstärker verwendet, sei es in Risotto, Paella oder persischen Gerichten. Aufgrund seiner Intensität wird Safran meist nur in kleinen Mengen benötigt. Da er so kostbar ist, spricht man oft von „rotem Gold“. Beim Kauf ist die Qualität entscheidend, denn billiger Safran wird häufig gestreckt oder verfälscht verkauft.
Geschichtliche Hintergründe
Die Geschichte des Safrans reicht mehrere tausend Jahre zurück und beginnt vermutlich im alten Griechenland. Bereits in der Antike wurde er wegen seiner Farbe und seines Aromas geschätzt, aber auch als Heilmittel verwendet. Heute sind der Iran, Indien und Spanien die Hauptanbauländer. Die Ernte von Safran ist arbeitsintensiv, da jede Narbe von Hand gepflückt werden muss. Dies trägt ebenfalls zu seinem hohen Preis bei.
Spannende Fakten
- Für 1 kg Safran sind etwa 150.000 bis 200.000 Blüten erforderlich.
- Safran wird manchmal als „Glücksgewürz“ bezeichnet, da ihm eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt wird.
- Bereits Cleopatra soll Safran in ihren Bädern verwendet haben, um ihre Haut zu pflegen.
- Safran ist so begehrt, dass es als Währung und Handelsgut in der Antike verwendet wurde.
- Beim Kochen empfiehlt es sich, die Safranfäden in warmem Wasser oder Milch aufzulösen, um das volle Aroma zu entfalten.
