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Weißer Keramikteller mit blauem Rand, gefüllt mit losem, getrocknetem weißem Tee

Pai Mu Tan

Pai Mu Tan, auch bekannt als Bai Mu Dan oder Weißer Pfingstrosentee "White Peony“, ist eine renommierter weißer Tee aus China. Der Tee stammt aus der Provinz Fujian im Südosten Chinas und gehört zu den am wenigsten verarbeiteten Tees überhaupt. Für Pai Mu Tan werden ausschließlich eine ungeöffnete Knospe und die zwei direkt angrenzenden jungen Teeblätter der Teepflanze Camellia sinensis verwendet – eine Kombination, die dem Tee seinen zarten, blumigen Charakter verleiht.

Lesezeit: 3 Minuten

Beschreibung

Pai Mu Tan ist eine der bekanntesten Sorten von weißem Tee. Während sehr exklusive weiße Tees wie Silver Needle ausschließlich aus Knospen bestehen, bietet Pai Mu Tan durch den zusätzlichen Blattanteil ein breiteres Aromenspektrum. Der Tee zeichnet sich durch seine schonende Verarbeitung aus: Nach der Ernte werden die frischen Blätter schonend in der Sonne oder in gut belüfteten Räumen gewelkt und anschließend langsam getrocknet.

Es findet weder ein starkes Rollen noch eine intensive Oxidation statt. Diese zurückhaltende Herstellung bewahrt die natürliche Blattstruktur und sorgt dafür, dass der natürliche Geschmack und zarte Duft besonders klar und unverfälscht erhalten bleiben. In der Tasse zeigt sich Pai Mu Tan Tee meist hellgolden bis leicht apricotfarben.

Geschmacklich wird Pai Mu Tan häufig als mild, floral und sanft beschrieben mit leichten Fruchtnoten. Die geringe Adstringenz macht ihn zu einem zugänglichen Weißtee – sowohl für Kenner:innen als auch für Einsteiger:innen. Pai Mu Tan ist weniger oxidiert als grüner oder schwarzer Tee und wird oft wegen seiner leichten Eigenschaften geschätzt.

Geschichtliche Hintergründe

Pai Mu Tan Tee stammt ursprünglich aus der chinesischen Provinz Fujian, einer Region, die seit Jahrhunderten als Wiege des weißen Tees gilt. Erste Formen von Weißtee wurden bereits zur Zeit der Song-Dynastie (960–1279) erwähnt, damals noch als kostbare Tribute für den kaiserlichen Hof.

In seiner heutigen Form entwickelte sich Pai Mu Tan jedoch erst deutlich später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Teebäuer:innen in Fujian begannen, gezielt bestimmte Teepflanzenvarietäten auszuwählen und die klassische Herstellungsmethode zu verfeinern. Besonders bekannt sind dabei die Anbaugebiete Fuding und Zhenghe, die bis heute als Referenzregionen für hochwertigen Pai Mu Tan gelten.

Der Name „White Peony“ bezieht sich übrigens nicht auf ein bestimmtes Aroma, sondern auf das Erscheinungsbild der aufgegossenen Blätter: Sie öffnen sich im heißen Wasser fächerförmig und erinnern an die Blütenblätter einer Pfingstrose.

Spannende Fakten

  • Name mit Bedeutung: „Pai Mu Tan“ (白牡丹) bedeutet übersetzt „Weiße Pfingstrose“ und beschreibt die Optik der aufgegossenen Blätter.
  • Blattstandard: Echter Pai Mu Tan besteht immer aus einer Knospe und zwei jungen Blättern.
  • Herkunft zählt: Hochwertiger Pai Mu Tan stammt traditionell aus Fujian, insbesondere aus Fuding und Zhenghe.
  • Minimal verarbeitet: Pai Mu Tan gehört zu den am wenigsten verarbeiteten Tees und wird lediglich gewelkt und getrocknet – ein Grund, warum er als besonders „naturnah“ gilt.
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